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São Miguel – das Juwel mitten im Atlantik, mit 746 km2 und 120.000 Einwohnern die größte der Azoreninseln, von einem Pflanzenteppich überwuchert am äußersten Ende von Europa und für jeden Naturliebhaber ein Besuch im Paradies – fasziniert und überrascht jeden Tag erneut und macht den Besuch der Insel zu einem bleibenden Erlebnis. Aktivurlaub oder Beschaulichkeit? Das entscheiden Sie. Mit Sicherheit sind Sie jedoch auf São Miguel von viel Natur umgeben.
Vier Jahreszeiten an einem Tag. Selbst wenn die Meteorologen ein Hoch über den Azoren melden, können sich hier mehrmals am Tag Sonne, Nebel und Regen abwechseln. Das Wetter ist zwar atlantisch ausgeglichen und im Sommer feuchtwarm, aber eben auch wechselhaft. Selbst im Sommer ist der Himmel nicht immer wolkenlos blau. Zu keiner Jahreszeit das Regenzeug vergessen! Aber auf Regen folgt bekanntlich wieder Sonnenschein.
Im Winter wird es selten kalt, manchen mag dann allerdings stören, dass es häufiger regnet und der Wind mitunter kräftig bläst. Auch wenn die Tage dann kürzer sind, gibt es viele sommerliche Sonnenstunden. Zu dieser Jahreszeit ist es erst recht herrlich ruhig. Und die Verlockung, dem nasskalten Winter in Deutschland zu entfliehen, ist groß
Niemand weiß, welcher Seefahrer die Azoren fand, und als Reiseziel werden sie erst langsam entdeckt.
Auf das Meeres- und Sonnenbad muss man nicht verzichten: in Meeresschwimmbecken aus schwarzem Lavagestein oder an ruhigen Stränden aus feinem Vulkansand. Das launische Wetter aber hält die Nur-Sonnenanbeter und den Massentourismus fern und macht den Azoren-Urlaub zu einem Privileg derer, die wilde Natur suchen. Unterirdische Kräfte schufen eine Landschaft der Vulkane und Kraterseen mit üppig-grüner Vegetation, die auf Autotouren und Wanderungen entdeckt werden will.
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